März 2020 – „Gib Frieden“

„Gib Frieden“ – So lautet nicht nur das Motto der diesjährigen Fastenaktion des bischöflichen Hilfswerks Misereor, sondern auch das Thema der März-Gruppenstunde unserer Gruppe der Jungen Erwachsenen.

Viele kirchliche Gruppen bekommen im Rahmen dieser Aktion die Möglichkeit sich mithilfe einzelner Projektideen näher mit dem Begriff Frieden auseinanderzusetzen. 

Wir entschieden uns dazu, einen „Friedensbaum“ zu basteln, dessen Stamm die Worte „Frieden ist möglich“ trägt.

„Doch was heißt Frieden eigentlich für dich? Wann fühlst du dich wohl?“, diese Fragen stellten wir Gruppenleiter zu Beginn. Schnell wurde klar, dass es verschiedene Orte gibt an denen wir Frieden schenken und wahrnehmen können: Sowohl in der Familie oder dem Wohnheim als auch im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, aber auch in unserer Pfadfindergruppe und zuletzt auch auf der ganzen Welt (wenn auch nur teilweise…). Diese Bereiche haben wir auf unserem Bild als Wolken dargestellt, da diese uns ständig umgeben, teils sogar ohne, dass wir es bemerken. Sofort fallen uns jedoch Blitz und Donner auf, deshalb verzieren diese die Wolken, denn jeder von uns hat sicherlich in allen ebengenannten Bereichen auch schon einmal Momente erlebt in denen der Frieden ruckartig durchbrochen wurde, beispielsweise durch Ausgrenzung, Streits, Meinungsverschiedenheiten, unfairem Verhalten, jeglicher Art von Gewalt, Rassismus oder auch Lästereien. Euch fallen bestimmt noch viele weitere Situationen ein, in denen Unfrieden in eurem eigenen Alltag aufgetreten ist.

Nachdem wir uns über unsere Erfahrungen des erlebten Unfriedens ausgetauscht hatten, suchten wir nach Möglichkeiten, wie wir anderen und uns selbst Frieden geben können. Genannt wurde beispielsweise: Anderen zu zuhören, Freunden eine Unterstützung zu sein, Kompromisse zu finden, einander zu verzeihen, als Team zu arbeiten, aber auch Aufklärungsarbeit zu leisten, indem man Freunden zeigt, dass ein freundlicher Umgang auch mit Menschen anderer Religionen oder Herkünften essentiell ist.

Alle diese Taten sind Früchte des Friedens, die an unserem Baum wachsen und zeigen, dass Frieden unter uns möglich ist. 

Abschließend durfte sich jedes Gruppenmitglied ein Kärtchen mitnehmen auf dem sein Vorhaben für ein friedvolles Miteinander drauf steht, was gut sichtbar aufgehangen werden kann, um täglich an diesen Vorsatz erinnert zu werden.

Kulinarisch abgerundet wurde der Tag mit einer sehr leckeren Kartoffelsuppe, die uns der Suppentisch zur Verfügung gestellt hat. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bedanken.


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