13.12.2020 – „Frieden überwindet Grenzen“ – Aussendung des Friedenslichts aus Bethlehem

Friedenslicht? Was war das nochmal?

Das Friedenslicht wird seit 1986 jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von dort aus in vielen Teilen der Welt verteilt. Damit das Friedenslicht bei uns in Koblenz verteilt werden kann, muss es einige Grenzen überwinden: Zuerst wird es von Bethlehem nach Wien geflogen, von dort aus bringt eine Pfadfinderdelegation das Licht nach Deutschland, sodass es hier weiter verteilt werden kann. Jedes Jahr am dritten Adventssonntag ist es dann soweit und das Friedenslicht kann ihm Rahmen eines Aussendungsgottesdienstes bei uns in Koblenz abgeholt werden.

Ziel dieser Aktion, welche dieses Jahr unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ stattfand, ist es uns daran zu erinnern, das Frieden möglich ist, wenn viele Menschen zusammenhalten und Grenzen überwinden. Das können auch ganz kleine Grenzüberschreitungen in unserem alltäglichen Leben sein, z.B. indem man sich überwindet seinem Mitschüler/ seiner Mitschülerin oder Kollege/Kollegin zu helfen, obwohl man sie eigentlich gar nicht so gerne mag. Wenn diese Grenzüberschreitungen immer größer werden, bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann auch weltweit weniger Kriege und Konflikte geben wird. Denn Friede entsteht dort, wo Menschen sich Zeit nehmen friedlich zueinander zu finden und beginnen an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten.

Lina und Madlin mit dem Friedenslicht.
Lina und Madlin, die gemeinsam das Friedenslicht abgeholt haben. Unter Corona-konformen-bedingungen versteht sich.

Corona bedingt wurde diese Aktion dieses Jahr nur mit einer kleinen Andacht in der X-Ground Kirche zelebriert. Zusätzlich gab es vor der Kirche einen Tisch, auf dem einige Friedenslichter bereitstanden, an denen man sich sein eigenes Lichtlein entzünden konnte. Um große Menschenaufläufe zu vermeiden, brachten Madlin zusammen mit Lina das Licht stellvertretend für die gesamte Gemeinde in die Goldgrube. Alles im allem war es ein komisches und bedrückendes Gefühl, dass nur so wenige Leute Vorort seien konnten, dennoch ist es schön zu erleben, wie in dieser besonderen Zeit gemeinschaftlich zusammengehalten wird, um einander zu schützen. Denn so können wir nächstes Jahr wieder mit vielen Stammesmitgliedern gemeinsam das Friedenslicht abholen.


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