03.08. – 10.08 2018 – Sommerlager Saarhölzbach

Als krönender Abschluss der Sommerferien galt dieses Jahr für zwölf Pfadfinder und acht Leiter unser Stammeslager. Samstag morgens begann die langersehnte Fahrt mit dem Zug nach Saahrhölzbach im Saarland.

Der große Zeltplatz mit Bach, Spielplatz und vielen Bäumen machte manch einem die Entscheidung schwer, wo denn nun DER perfekte Platz für das Zelt ist. Moment mal, wo sind unsere Zelte eigentlich?

Üblicherweise fährt ein Teil der Leiter schon einen Tag früher los, um sämtliches Material mit zu nehmen und schon erste Dinge aufzubauen. An besagtem Abend passierte es, die Dorfjugend klaute drei Zelte und orderte zur Rückgabe 200 Bierdeckel…

Die bekommt man jedoch in so einem kleinen Dorf nicht so schnell, deswegen machten sich die Kinder an die Arbeit und bastelten fleißig. Überraschenderweise konnten die Zelte dann doch ohne diese kreativ desingten Exemplare abgeholt und aufgebaut werden.

Den Sonntag verbrachten wir gemütlich auf dem Zeltplatz. Dort befestigten wir Hängematten und blaue Sicherungsnetze, welche wir als solche nutzten. Abends durfte der typisch Tagesabschluss mit einer Liederrunde am Lagerfeuer nicht fehlen.

Bei unserem Freibadbesuch wurden viele Rutschrekorde sowie Sprungrekorde aufgestellt. Hierbei wurde dem ein oder anderen wieder bewusst, wie hoch doch fünf Meter sein können! Weitere Rutschrekorde in Sachen Schnelligkeit und Kreativität wurden später noch auf unserer eigenen Rutschplane mithilfe von viel Seife und Wasser aufgestellt. 

Es folgten weitere tolle Programmpunkte, wie eine Wanderung in der Nähe des Baumwipfelpfads, eine Gameshow rund um das Thema Reisen, ein Hallenbadbesuch und nicht zu vergessen: Jede Menge Spaß auf dem Zeltplatz!

Warum gehen wir mitten im Sommer ins Hallenbad? Richtig, weil es regnet…

Erinnern wir uns nochmal an das Problem der Findung des richtigen Platzes für das Zelt …

Leider regnete es am frühen Abend des letzten Tages so stark in das Zelt der Jufimädels, dass darin knöcheltief das Wasser stand. Ja, aufblasbare Isomatten können schwimmen, ähnlich wie Luftmatratzen, aber Schlafsäcke eher weniger. Deshalb retteten alle zusammen diverse Rucksäcke, Kuscheltiere, Schlafsäcke, Isomatten usw. aus dem Zelt.

Dank unserem Materialwart und Meister des Feuers, Michel gelang es sogar mit nassem Holz und immer wieder beginnendem Regen, alle wichtigen Schlafsachen trocken zu bekommen. Ein weiteres Dankeschön gilt den Roverjungs, denen bereits zu Beginn der Woche das Wasser ins Zelt lief, denn sie kennen nun die besten Techniken Isomatten und Schlafsäcke so ums Feuer zu positionieren, dass sie möglichst schnell in ihren trockenen Urzustand zurückversetzt werden können. Geschlafen wurde dann in einem anderen trockenen Zelt, dessen zwei Bewohner zu den Leitern umgezogen sind. In solch einer Situation merkt man, was es heißt ein Pfadfinder zu ein und auf die gemeinschaftliche Hilfe anderer vertrauen zu dürfen.

Da es die ganze Nacht und den nächsten Morgen weiterregnete, mussten leider einige Zelte feucht abgebaut werden, was bedeutete, dass die Leiter diese in Koblenz nochmal aufbauen mussten, damit sie in der Sonne trocken werden konnten.

Umso glücklicher waren alle nun wieder im eigenen Bett schlafen zu können, denn egal wie viel Spannendes man in einem Pfadfinderlager erlebt, es ist danach immer wieder schön, sich zuhause erholen zu können, bis das nächste Abenteuer ruft!

Wobei das diesjährige Highlight die modernen und neuen Sanitäranlagen waren! Pfadfinder gehen mittlerweile nämlich nicht mehr in den Wald und benutzen Blätter… 😉


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s