23.05. – 26.05.2019 – 72-Stunden-Aktion – Wie wir die Welt ein Stückchen besser gemacht haben

72 Stunden das klingt nach einer unendlich langen Zeit.
Doch zurückblickend auf unsere 72-Stunden-Aktion sind 72 Stunden gar nicht so viel.
Am heutigen Tage (Do., 6.6.) sind breits mehr als 250 Stunden seit dem offiziellen Ende der 72-Stunden-Aktion vergangen.
Ich schreibe hier beabsichtigt „offizielles Ende“. Die Aktion wird schließlich (im wahrsten Sinne des Wortes!) weiterhin Früchte tragen.

Der Startschuss fiel am Donnerstag, dem 23.05. um 17.07 Uhr. Dort wurden uns neben dem Aktionskit auch noch einmal alle Aufgaben gegeben:

  1. „Essbarer Stadtteil“: Hochbeete bauen und bepflanzen
  2. Neugestaltung des Gemeinderaumes „Teeküche“

Wir konnten den Gemeinderaum und den Platz für die Hochbeete das erste Mal begutachten.
Uff.. Da muss eine ganze Menge Arbeit hineingesteckt werden.
Nicht nur körperliche Arbeit sondern auch ein bisschen Denkarbeit lag vor uns.

So, der Platz für die Beete ist gefunden. Hier muss nur noch eine ganze Menge Unkraut, Bodendecker und sonstiges Grünzeugs entfernt werden.
Damit kann man schon einmal ohne Plan anfangen.
Nachdem die Beete freigeräumt sind können wir uns von der körperlichen Arbeit ausruhen, einen Plan (inklusive Checkliste) für die kommenden Tage erstellen und mögliche Sponsoren finden.
Nach dem gegen 23.00 Uhr die letzte Mail verschickt wurde ist für den ersten Tag schicht im Schacht.

Am Freitag morgen um 8.45 Uhr heißt es dann schon wieder rann an den Speck. Die Materialien, die wir bereits zur Verfügung gestellt bekommen haben werden zugeschnitten und zusammen geschraubt während ein anderer Teil von uns die Zeit nutzt und Materialen und Verpflegung besorgt.
In der Zwischenzeit ist ziemlich viel passiert. Das erste Beet steht, der Grünschnitt wurde zerkleinert und wiederverwendet und der Gemeinderaum (liebevoll als Teeküche bezeichnet – gleichte diese aber eher einer Abstellkammer) wurde einmal komplett leer geräumt.
Der Teeküche wurde zusätzlich am Freitag noch ein erster Anstrich verpasst und das erste Beet wurde beinahe komplett fertig gestellt. Nachdem einem gemeinsamen Abend bei Snacks und weiteren Gedankengängen und Plänen für den folgenden Tag sind wir gegen 23.30 Uhr dann auch schon wieder in unsere Betten gefallen.

Am nächsten Morgen sollte es nämlich wieder früh morgen um 7.30 Uhr los gehen, damit wir um 7.45 Uhr schon bei unseren Unterstützen sein konnten um Mutterboden für unsere Beete zu bekommen. Direkt danach ging es zum Humus schaufeln hoch zum Grunschnittamt der Stadt.
In der Zwischenzeit wurde das zweite Beet fertiggestellt, Wegsteine verlegt und das von Juffis in den Gruppenstunden gebaute Insektenhotel aufgestellt.
Die Teeküche erhält Ihren zweiten Anstrich und die alten Küchenschränke bekommen mit Hilfe von Stickern ein jugendlicheres Aussehen.
Nach einer leckeren Portion Nudeln mit Bolognese Soße zur Stärkung wurden die Beete bepflanzt, die Tische und Stühle der Teeküche verschönert und natürlich weiterhin Sticker aufgeklebt.

Aufgrund der Vorarbeit in den letzten Tagen konnten wir den Sonntag (natürlich inklusive Wahlgang) ganz entspannt angehen lassen. Um 10.00 Uhr haben wir uns getroffen und der Teeküche noch einmal eine Grundreinigung unterzogen.
Weitere Stühle wurden verschönert, die Beete noch einmal auf Hochglanz poliert und natürlich weiter geklebt.
Nach einer letzten gemeinsamen Stärkung waren wir pünktlich um 17.07 Uhr am Sonntag fertig und um 17.45 Uhr stand jeder von uns unter der wohlverdienten warmen Dusche.

Wir sind auf unsere Ergebnisse echt stolz und hoffen, dass sowohl das Beet als auch der neugeschaffene Platz in der Gemeinde und Nachbarschaft gut angenommen wird.

P.S. Die „Sticker-Tür“ ist ein wachsendes Projekt. Falls Ihr noch Aufkleber zuhause habt und euch verewigen wollt könnt ihr euch gerne austoben.

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